Abwechslungsreiche Filmproduktionen: Resümee 2010
Dezember 2010. Wahrscheinlich sind wir nicht die einzigen, die sich fragen, wo das Jahr geblieben ist. Zeit einmal innezuhalten und den für die Zukunft wertvollen Blick zurück zu suchen.
Kennzeichnend ist für unsere Filmproduktionen, dass sich HD als neuer Standard durchgesetzt hat. Gleichzeitig hat sich das Spektrum an möglichen Kameras, Video-Formaten und Codecs um ein Vielfaches vergrößert. Das macht es zu einer Herausforderung, immer alle aktuellen Entwicklungen und Trends im Blick zu haben und für ein bestimmtes Projekt auch mal die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber genau diese Herausforderungen lieben wir!
Zweites Thema in diesem Jahr: Stereoskopie. Niemand konnte 2010 um dieses Thema einen Bogen machen. Um auch hier über die neuesten Informationen und technischen Entwicklungen einen Eindruck aus erster Hand zu bekommen, sind wir auf die International Broadcasting Convention nach Amsterdam gereist. So konnten wir uns selbst überzeugen von heute schon erprobten und praktikablen Lösungen und auch von einigen Anbietern, die mehr versprachen als sie halten konnten.
3D alleine ist kein Garant für den Erfolg eines Filmes. Und nicht alles braucht den 3D Effekt, um im Markt erfolgreich zu arbeiten. Entscheidend ist das Konzept, das die Möglichkeiten der dritten Dimension gezielt einbindet. Zum Beispiel bei Produktanimationen in Messepräsentationen oder in Werbekampagnen, die die dritte Dimension zur Emotionalisierung nutzen.
Ein Thema, das uns bereits seit Jahresmitte beschäftigt, sind „Modulare Medien“. Die Ansprache von Zielgruppen fordert zunehmend individuelle Kommunikationslösungen. Die Gebrauchsanweisung für den Endkunden, das Lernmedium für den Servicetechniker, die Präsentation bei Investoren.
In Workshops und im Austausch mit unseren Kunden haben wir das Thema vertieft und Lösungen erarbeitet. Die Ausrichtung gibt uns Recht, denn bereits zum Jahreswechsel sind zwei Projekte angefragt.
In den Monaten November und Dezember ist eine Reihe von Auftaktfilmen in der Vorbereitung. Die große Herausforderung bei Dreharbeiten stellt die Jahreszeit dar, die uns dunkle und trübe Tage und eine unsichere Wetterlage beschert. Da zahlt sich einmal mehr aus, mit Erfahrung und gekonntem Drehbuch Fallstricke zu vermeiden.
Fazit: Es zahlt sich aus in Bewegung zu bleiben, Veränderungen aktiv anzugehen, den Markt zu beobachten und Kundenbedürfnisse aufzugreifen. 2011 bleibt es spannend. Aber das ist einer der Gründe, warum wir unseren Beruf lieben.
